Das MCO spielt bei der Preisvergabe des Roland Berger Preises für Menschenwürde im Konzerthaus Berlin. // 02.04.2009
Die 2008 von Prof. Dr. h.c. Roland Berger gegründete Roland Berger Stiftung hat sich in ihrer Satzung der Achtung, der Förderung und dem Schutz der Menschenwürde und Menschenrechte weltweit verpflichtet. Neben der alljährlichen Vergabe des Roland Berger Preis für Menschenwürde – zur Förderung eines friedlichen Miteinanders in der Welt fördert die Stiftung begabte junge Leute aus sozial benachteiligten Schichten, um ihnen eine hochwertige Ausbildung und damit ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Prof. Dr. h.c. Roland Berger hat sich mit Gründung der Stiftung persönlich in hohem Maße engagiert. Auch dem MCO sind Roland und Karin Berger seit der Gründung als Ratgeber und Förderer eng verbunden und unterstützen das Orchester seitdem in vielen wirtschaftlichen und strukturellen Fragen. Dieses bis heute anhaltende Engagement führte 2008 zur Gründung der MCO-Stiftung, in deren Präsidium sich Claudio Abbado und die Familie Berger nun dafür engagieren, die Zukunft des Orchesters dauerhaft zu sichern.
Am 21. April 2009 wird im Berliner Konzerthaus der mit 1 Million Euro dotierte Roland Berger Preis für Menschenwürde – zur Förderung eines friedlichen Miteinanders in der Welt zum zweiten Mal vergeben. Der Preis ehrt Personen und Institutionen, die sich vorbildlich und erfolgreich um Achtung, Förderung und Schutz von Menschenwürde und Menschenrechten in einer weltweit offenen und friedlichen Gesellschaft verdient gemacht haben und dies auch in Zukunft tun werden. Bundespräsident Horst Köhler hat die Schirmherrschaft übernommen und wird den Preis jährlich im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in Berlin auch persönlich verleihen.
Das MCO, dessen Struktur und Ausrichtung von jeher an den europäischen Grundwerten Freiheit, Gemeinschaft und Gleichberechtigung ausgerichtet war, wird bei der Preisverleihung in einer Kammermusikformation mit der Sonate für Streicher Nr. 3 in C-Dur von Gioacchino Rossini auf dem Podium zu erleben sein. Es spielen unter anderem Clemens Linder, May Kunstovny, Isabelle Briner, Stefan Faludi und Raphael Bell.
Im November 2008 ging der Preis an die kambodschanische Menschenrechtsaktivistin Somaly Mam, die für ihren Einsatz gegen sexuelle Sklaverei und Menschenhandel von Kindern, Jugendlichen und Frauen in Südostasien geehrt wurde. Das Preisgeld in Höhe von einer Million Euro ging an die Somaly Mam Foundation und wird verwendet für Fortsetzung und Ausbau der Arbeit dieser Organisation. Zur feierlichen Preisverleihung im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt kamen rund 350 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien.