Julia Kleiter
Julia Kleiter // Solistin

Die Zukunftspläne der jungen deutschen Sopranistin Julia Kleiter beinhalten Auftritte als ‚Zdenka‘ („Arabella“) an der Deutschen Oper Berlin. In Graz wird sie unter Harnoncourt mit Mozarts c-moll-Messe, mit dem Mahler Chamber Orchestra unter Daniel Harding mit Mendelssohns „Elias“ in Luzern, Stockholm und Berlin und unter Claudio Abbado mit Pergolesi-Konzerten in Bologna zu hören sein. Sie singt Mahler IV. in Saarbrücken und Köln unter Christoph Poppen und geht mit dem Freiburger Barockorchester mit einem Bach-Programm auf Tournée.

2011 wird sie an der Opéra-Bastille in Paris die ‚Susanna‘ („Le Nozze di Figaro“) und in München die ‚Pamina‘ singen, in Salzburg mit „Acis und Galathea“ unter Marc Minkowski, in Wien mit Mahler II. unter Fabio Luisi, in Berlin mit Haydns „Schöpfung“ unter Marek Janwoski und wieder in Salzburg mit Mozarts „Requiem“ zu hören sein.

2012 steht ihr Debüt an der Lyric Opera of Chicago mit Händels „Rinaldo“ an.

Julia Kleiter begann ihre internationale Karriere 2004 als ‚Pamina‘ in der Bob Wilson-Produktion „Die Zauberflöte“ an der Opéra Bastille in Paris unter Jiri Kout.

2005 sang sie unter Semyon Bychkov konzertante Aufführungen „Daphne“ auf Tournée und ‚Xenia‘ („Boris Godunov“) in Florenz, ‚Pamina‘ unter Marc Minkowski in Paris und Madrid, ‚Papagena‘ („Die Zauberflöte“) unter Claudio Abbado in Ferrara, Baden-Baden und Modena sowie die ‚Giunia‘ („Lucio Silla“ von Johann Christian Bach) unter Theodor Guschlbauer mit dem Opernhaus Zürich.

Auf ihre erste ‚Serpetta‘ („La Finta Giardiniera“) unter Nikolaus Harnoncourt in Zürich 2006 folgte ihre erste ‚Susanna‘ („Le Nozze di Figaro“) am Teatro Filarmonico in Verona und am Teatro Valli in Reggio Emilia. Am Teatro La Fenice in Venedig debütierte sie als ‚Celia‘ („Lucio Silla“) unter Tamas Netopil (Regie: Jürgen Flimm). Dieselbe Produktion sang sie bei den Salzburger Festspielen, wo sie ebenfalls in einer konzertanten Aufführung „Betulia liberata“ unter Christoph Poppen zu hören war. Beim Edinburgh International Festival debütierte sie als ‚Pamina‘ unter Claudio Abbado.

2007 sang Julia Kleiter u.a. unter Harnoncourt in Zürich eine Neuproduktion „Die Zauberflöte“ (‚Pamina‘), ebenfalls in Zürich standen ihre erste ‚Sophie‘ („Der Rosenkavalier“) und ihre erste ‚Zdenka‘ („Arabella“) unter Franz Welser-Möst auf dem Programm, sowie in Florenz in konzertanter Form ‚Amor‘ („Orfeo ed Euridice“) dirigiert von Ricardo Muti.

2008 war sie als ‚Euridike‘ („Orpheus und Euridike“)  unter Thomas Hengelbrock Paris zu hören, es folgten Neuproduktionen „Fidelio (‚Marzelline‘) in Ferrara, Baden-Baden und Madrid unter Claudio Abbado und in Paris unter Sylvain Cambreling sowie Händels „Acis und Galathea“ konzertant in Göttingen (mit CD-Aufnahme). Im Juni gab sie ihr Partiedebüt als ‚Ilia‘ („Idomeneo“) unter Nikolaus Harnoncourt bei der Styriarte Graz.

2009 sang sie ‚Sophie‘ unter Fabio Luisi in Dresden,  ihrem ersten ‚Ännchen‘ („Der Freischütz“ - Hengelbrock/Wilson) in Baden-Baden mit einem konzertanten Abstecher in Dortmund.

2010 sang sie erneut die ‚Ilia‘ unter Nikolaus Harnoncourt, diesmal in Zürich und gab ihr höchst erfolgreiches Debüt an der Metropolitan Opera New York als ‚Pamina‘.

Als Konzertsängerin war Julia Kleiter u.a. in Stockholm, Freiburg, Limburg, Köln, München, Stuttgart, Los Angeles (unter Helmut Rilling), Ferrara und Berlin (unter Claudio Abbado) sowie in Paris, Toulouse, bei den Salzburger Festspielen und im Wiener Musikverein (Riccardo Muti) sowie bei der Styriarte in Graz (Harnoncourt) zu hören. Sie sang  Mozart-Konzerte in St. Pölten und Linz sowie Händels „Messias“ und Mozarts „Requiem“  auf einer Japan- und Korea-Tournee unter Nikolaus Harnoncourt, Schumanns „Das Paradies und die Peri“ in Neapel unter Jeffrey Tate, 2007 Beethovens D-Dur Messe unter Minkowski in Einsiedeln und Mozarts „Requiem“ unter Ivor Bolton in Salzburg, Bach Kantaten mit Nikolaus Harnoncourt in Wien, Paris und Budapest sowie Bachs „Weihnachtsoratorium“ in Wien. Zum Jahreswechsel 2008/9 sang sie Haydns „Schöpfung“ auf einer Europa-Tournée unter René Jacobs, mit demselben Werk war auch in  Antwerpen und Gent unter Umberto Benedetti Michelangeli zu hören. In Amsterdam sang sie Werke von Mendelssohn unter Harnoncourt.

2006 trat sie mit einem Liederabend bei den Luzerner Festspielen auf, 2007 im Wiener Musikverein, ebenfalls 2007 sang Wolfs „Das italienische Liederbuch“ gemeinsam mit Christoph Prégardien in verschiedenen deutschen Städten und in Antwerpen. Ebenfalls gemeinsam mit Christoph Prégardien sang sie einen Liederabend anlässlich der Schubertiade Schwarzenberg 2008. Im Januar 2009 war sie in Basel als Liedsängerin zu erleben, im Juni kehrt sie zusammen mit Christoph Prégardien an die Schubertiade zurück.

CD-Einspielungen liegen vor von Strauss‘ „Daphne“ unter Semyon Bychkov, von Mozarts „Die Zauberflöte“ (‚Papagena‘) unter Claudio Abbado, von Mozarts „Requiem“ unter Ralf Ottosowie von „Acis und Galathea“ vor, DVDs von Mozarts „La finta giardiniera“ und „Die Zauberflöte“ aus Zürich, von „Lucio Silla“ und „Betulia liberata“ von den Salzburger Festspielen sowie von Strauss‘ „Arabella“ aus Zürich.

Eine Aufnahme von Hugo Wolf „Das italienische Liederbuch“ zusammen mit Christoph Prégardien und Hilko Dumno erscheint demnächst.

Julia Kleiter stammt aus Limburg und studierte bei Prof. William Workmann in Hamburg und bei Prof. Klesie Kelly-Moog in Köln.


August 2010
22 Aug / Son  18:30 / Luzern >> more
24 Aug / Die  20:00 / Bremen >> more
26 Aug / Don  19:30 / Stockholm >> more
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