Tine Schuster ist seit Februar 2008 beim MCO und arbeitet als Assistentin des Intendanten Prof. Andreas Richter. Sie ist zuständig für die Organisation eines möglichst reibungslosen Büroalltages, seine Termin- und Reiseplanung sowie für alle Aufgaben im Büromanagement. Sie ist die Kontaktstelle zwischen „innen und außen“ und die Ansprechpartnerin für alle büroorganisatorischen Belange - natürlich in der Hauptsache für den Intendanten, aber auch für den allgemeinen Büroablauf.
Dass sie eines Tages im Orchesterbüro arbeiten würde, war zu Beginn ihres Berufslebens nicht abzusehen. Nach ihrem Abitur in Frankfurt am Main hat sie am Staatstheater am Gärtnerplatz in München eine Ausbildung zur Balletttänzerin und gleich anschließend zur Ballettpädagogin absolviert. Sie hat sowohl in München als auch in Hamburg bis zur Geburt ihrer Kinder als Ballettpädagogin gearbeitet. In Berlin hat sie nach vielen Jahren der fast ausschließlichen Kindererziehung einen beruflichen Neuanfang gesucht, und nach einem Praktikum im Bundesfamilienministerium, beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin erst als Praktikantin, später in der Organisation des Orchesterbüros gearbeitet. Um ihrer Begeisterung für die Optimierung von organisatorischen Abläufen einen theoretischen Überbau zu geben, hat sie 2007 eine Weiterbildung zur Management Assistentin gemacht.
Ihre Liebe gilt - natürlich - dem Ballett, eigentlich jeder Form von tänzerischer Bewegung, der klassischen Musik, dem Konzert und jeder Form des geschriebenen Wortes. Das aktive Musizieren überlässt sie lieber ihren Kindern.
Was begeistert mich am MCO?
„Die Erfahrungen mit dem Organisationsalltag eines Orchesters sowie das Zusammenleben mit meinen drei schulpflichtigen Kindern haben mir gezeigt, wie wichtig effiziente Arbeitsabläufe, gute Organisation, klare Kommunikationsstrukturen, gute Teamkommunikation, und ein Mindestmaß an Transparenz in der Umsetzung von Entscheidungen für ein angenehmes und motivierendes Arbeitsklima sind. All dieses muss im MCO, weil es ein Tourneeorchester ist, perfekt funktionieren. Sonst scheitert unser Vorhaben mit Musikern und Dirigenten über Grenzen hinweg – ohne die Unterstützung von staatlicher Subvention – hervorragende Konzert- und Opernproduktionen zu veranstalten.“