Baiba Skride
Baiba Skride // Solistin

Baiba Skride wurde 1981 in eine lettische Musikerfamilie hineingeboren. Sie wuchs in Riga auf, wo sie auch ihr Musikstudium begann. 1995 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater Rostock zu Professor Petru Munteanu. 2001 gewann sie den ersten Preis des Queen-Elisabeth-Wettbewerbes.

Sie spielte bereits mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Münchner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, Tonhalle Orchester Zürich, London Philharmonic Orchestra, Orchestre de Paris, Philharmonia Orchestra und mit den Orchestern aus Philadelphia, Houston und Detroit. Zu den namhaften Dirigenten, mit denen sie zusammenarbeitete, gehören u. a. Herbert Blomstedt, Charles Dutoit, Paavo und Neeme Järvi, Sir Neville Marriner, Peter Oundjian, Mikhail Pletnev sowie Olari Elts, Mario Venzago, Mikko Franck, Andris Nelsons und Kirill Petrenko.

Im Sommer 2009 gab Baiba Skride ihr Debüt beim Edinburgh International Festival mit dem Scottish Chamber Orchestra unter Donald Runnicles. Beim Rheingau Musik Festival trat sie zwei Mal auf – sowohl mit dem Royal Stockholm Philharmonic unter Sakari Oramo wie auch im Rahmen einer Kammermusik-Tournee, die auch Station beim MDR Musiksommer macht.

Ein Höhepunkt der Saison ist u.a. eine Tournee mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter der Leitung von Andris Nelsons durch England und Deutschland, außerdem konzertierte Baiba Skride mit dem HR Sinfonieorchester Frankfurt. Des Weiteren gastiert sie beim dem Deutschen Symphonie Orchester und Konzerthausorchester Berlin, Royal Liverpool Philharmonic Orchestra unter Vasily Petrenko, sowie dem Scottish Chamber Orchestra unter Thierry Fischer. In den USA wird Baiba Skride erneut mit der Houston Symphony unter der Leitung von Yan-Pascal Tortelier und mit dem Cincinnati Symphony Orchestra und John Storgårds auftreten. Dabei wird Beethovens Tripelkonzert zusammen mit Ihrer Schwester Lauma Skride und Jan Vogler auf dem Programm stehen.

Rezitale gibt sie in Basel, Frankfurt, erneut in Tokyo, Osaka sowie San Francisco und Cincinnati. Des Weiteren wird sie, nach großen Erfolgen in Bayreuth, Salzburg und Graz, auch im Trio mit Lauma Skride und der Cellistin Tanja Tetzlaff zu hören sein.

Baiba Skrides Diskographie wurde kürzlich um eine Einspielung des Tschaikowsky-Konzertes mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra und Andris Nelsons für Sony Classical erweitert, die von der Kritik einhellig gefeiert wurde. Außerdem sind bei Sony bisher ein Duoalbum mit ihrer Schwester Lauma Skride, ein Soloalbum mit Werken von Bach, Ysaye und Bartok sowie zwei CDs mit Einspielungen von Violinkonzerten von Mozart, Schubert, Michael Haydn, Schostakowitsch und Janacek erschienen.

Baiba Skride spielt die Stradivari Violine ‘Wilhelmj’ (1725), eine großzügige Leihgabe der Nippon Music Foundation.


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