Nicholas Angelich
PROJEKTE
Nicholas Angelich // Solist

Nicholas Angelich wurde 1970 in den USA geboren und begann bereits mit fünf Jahren gemeinsam mit seiner Mutter Klavier zu spielen. Sein erstes Konzert – Mozarts Concerto K. 467 gab er mit sieben Jahren. Mit 13 wurde er an das Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris aufgenommen, wo er gemeinsam mit Aldo Ciccolini, Yvonne Loriod, Michel Beroff und Marie-Francoise Bucquet studierte. Er gewann den ersten Preis für Klavier und Kammermusik.

Nicolas Angelich schloss daran Meisterklassen mit Leon Fleisher, Dmitri Bashkirov, und Maria Joao Pires an und gewann 1989 den zweiten Preis der International Piano Competition R. Casadesus in Cleveland. 1994 gewann er den ersten Preis der International Piano Competition Gina Bachauer. 1996 war er Resident der International Piano Foundation von Cadennabia, Italien. 2002 erhielt er den Young Talent Award des International Klavierfestival Ruhr von Leo Fleischer.

Sein Debut gab er im Mai 2003 mit den New York Philharmonics unter der Leitung von Kurt Masur im Lincoln Center in New York. Valdimir Jurowski lud ihn ein mit Ihm gemeinsam die Saison des Russischen Natinalorchesters 2007 / 2008 in Moskau zu eröffnen.

Er spielte auch gemeinsam mit dem Orchestre National de France unter der Leitung von Marc Minkowski und Joseph Pons, dem Orchestre Philharmonique de Radio France und Paavo Järvi, dem Orchestre National de Lyon und David Robertson, dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo unter Jesus Lopez-Cobos und Kenneth Montgomery, dem Saint-Petersbourg Symphony unter Alexandre Dimitriev, den Orchestern von Strasbourg und Montpellier unter Jerzy Semkow, dem Orchester von Toulouse unter Jaap van Zweden in Amsterdam und Yannick Nezet-Sequin in San Sebastian, dem Kammerorchester Lausanne und Christian Zacharias, dem SWR Orchester Baden-Baden und Michael Gielen, dem Frankfurter Radio Orchester unter Hugh Wolff und Paavo Jarvi, dem Schweiz – Italienischem Radio Orchester und Charles Dutoit, dem Tonkünstler Orchester und K. Järvi, dem Stuttgarter Radio Orchester und Roger Norrington, den Montrealer Symphonikern, dem Atlanta Symphonie Orchester unter E. Krivine, den Rotterdamer Philharmonikern und dem Orchestre Métropolitain de Montréal mit Y. Nezet-Seguin, der Seoul Philharmonic unter M.-W. Chung, den Londoner Philharmonikern unter Kazuchi Ono und Vladimir Jurowsky, dem Swedish Radio Orchestra und Daniel Harding, als auch Konzerte in London, München, Genf, Amsterdam, Brüssel, Luxembourg, Rom, Lissabon, Brescia, Tokyo, Paris. Er tritt regelmässig als Gast des Verbier Festivals und des Martha Argerich Festival in Lugano auf. Sein Debut mit dem Scottish Chamber Orchestra und Y. Nezet-Seguin gab er im Juli 2009 bei den BBC Proms.

Als großartiger Interpret eines klassischen und romantischen Repertoires, spielte Nicholas Angelich alle Beethoven Sonaten und Liszt’s Années de Pélerinage in verschiedenen Ländern. Sehr interessiert zeigt er sich auch an Musik des 20. Jahrhunderts, unter Anderen an Rachmaninoff, Prokofiev, Shostakovitsh, Bartok, Ravel, sowie Messiaen, Stockhausen, Pierre Boulez, Eric Tanguy und Pierre Henry, der ihm das «Concerto for piano without orchestra» widmete.

Stets begeistert von Kammermusik spielt er gemeinsam mit seinen Partnern Gautier und Renaud Capuçon, Maxim Vengerov, Akiko Suwanai, Dimitri Sitkovetsky, Joshua Bell, Julian Rachlin, Gérard Caussé, Jian Wang, Paul Meyer, der Ysaye, Prazak und Ebène Quartette.

Discographie : für Harmonia Mundi ein Rachmaninov Konzert, für Lyrinx ein Ravel Konzert, für Mirare die Années de Pélerinage von Liszt (“Choc” Monde de la Musique, empfohlen von Classica/Répertoire) und Beethoven Konzerte (opus 26, Waldstein, opus 111). Für Virgin Classics, Brahms Zyklus: Trios mit Renaud und Gautier Capuçon (Preis der deutschen Schallplattenkritik), Sonatas für Violine und Klavier mit Renaud Capuçon (Diapason d’Or, “Choc” in Monde de la Musique, Editor Choice/Gramophone, Scherzo/Exceptional) und zwei Brahms Konzerte (“Choc” in the Monde de la Musique/BBC Music Choice), ein Beethoven Konzert mit Akiko Suwanai (Decca) und Brahms Piano Concerto nr. 1 mit Paavo Jarvi und dem Frankfurter Radio Orchester (Virgin Classics). Letzte Veröffentlichung: Brahms’s Piano Concerto nr. 2, erneut mit Paavo Jarvi und dem Frankfurter Radio Orchester.                                                        


Februar 2011
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