/ 
 / 
English
x





Konzert   Oper   
24 August 2009 / 16:12 

By: Jens Wernscheid, Communications Assistant



Wenn ich an meine Zeit beim LUCERNE FESTIVAL 2009 denke, denke ich vor allem an die wundervolle Musik, aber auch an die unglaublich heißen Temperaturen.

Während meiner acht Tage in Luzern hatte ich die Gelegenheit, beide Programme des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA (LFO) zu hören. Da Gustav Mahler mein Lieblingskomponist ist, waren beide Aufführungen für mich ganz besondere Konzerterlebnisse. Sowohl die 1. wie die 4. Sinfonie hatte ich vorher schon häufiger gehört, im Konzert und auf CD, aber noch nie auf diese Weise. Eine interessante Entdeckung war dann für mich das vom MCO gespielte Schumann-Oratorium Das Paradies und die Peri, ein Werk, das ich vorher nicht kannte und das mir sehr gut gefallen hat.

Dann: das Wetter. Als ich im vergangenen Jahr zum ersten Mal zum LUCERNE FESTIVAL gefahren bin, regnete es ständig. Weil es so nebelig und grau war, fiel mir erst nach ein paar Tagen auf, dass Luzern ja von Bergen umgeben ist. Das war dieses Jahr anders: es war die heißeste Zeit des Jahres, strahlender Sonnenschein an allen Tagen mit Temperaturen bis zu 35°.

Das führte zu tropischer Hitze in unserem Büro, weswegen wir unsere Arbeit meistens einfach nach draußen verlegten, uns also mit unseren Laptops in ein Café setzten und Meetings auf einem Steg am See abhielten. Man kann sich unangenehmere Arbeitsbedingungen vorstellen.

Eine meiner wichtigsten Aufgaben in diesem Jahr in Luzern war die Betreuung der Mitglieder des Freundeskreises des MCO. Seit vielen Jahren schon kommen die Friends aus ganz Europa und auch aus einigen asiatischen Ländern nach Luzern gereist, um die Konzert des MCO und LFO zu besuchen. Außerdem können sie hier die Proben des MCO und des LFO besuchen – ein exklusives Privileg, denn die Proben sind der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich.

Weiterhin findet jedes Jahr in Luzern ein Friends Meeting statt. Hier haben die Friends die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und die Musiker und Mitarbeiter des MCO besser kennenzulernen.

In diesem Jahr begann das Friends Meeting im Verkehrshaus der Schweiz. Die Friends erhielten eine Führung durch das Museum, zwischendurch spielten die MCO-Musiker Henja Semmler, Daniel Blendulf, Tim Summers und Jaan Bossier Solo-Einlagen.

Anschließend wurde ein Empfang im Grand Hotel Europe veranstaltet. Das Essen war phantastisch, und Jaan Bossier, Cindy Albracht, Raphael Bell, Henja Semmler und Alexandre Razera führten einen Satz auf Brahms’ Klarinettenquintett auf. Viele Friends und Musiker sagten mir, dass für sie dies das beste Friends-Meeting überhaupt gewesen sei…

Leider dauert es ziemlich lange, bis ich das MCO wieder live erleben kann: meine nächste Reise wird im Januar 2010 nach Salzburg gehen, und auch dann kann ich wieder ein sehr interessantes Programm erleben, bei dem unter anderem Beethovens „Eroica“ gespielt wird.

LEAVE A COMMENT
CAPTCHA image for SPAM prevention