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Alena Leuteritz
Alena Leuteritz // Development

Wann und wo warst du zum ersten Mal bei einem MCO Konzert?
Das war das Familienkonzert in Dortmund im Dezember 2010: Händels "Feuerwerksmusik" mit Ton Koopman, Ralph Caspers und mit vielen glücklichen und begeisterten Kindern.

Was begeistert dich am MCO?
Dass das MCO wie eine internationale Familie funktioniert. Der Zusammenhalt ist unglaublich stark – trotz, oder wahrscheinlich gerade auf Grund der Vielfalt und der intensiven Arbeit und Zeit auf Tournee. Darüber hinaus beeindruckt mich die Leidenschaft beim Spielen – es ist einfach schön, jemandem zuzusehen und zuzuhören, der so viel Spaß hat an dem, was er macht.

Das erste Musikstück, in das du dich verliebt hast:
J.S. Bachs Suiten für Violoncello solo.

Was brauchst du um dich auf Tournee zuhause zu fühlen? 

Mein Fahrrad.

Deine CDs für die Einsame Insel?
Oscar Peterson: We get requests.


BIOGRAPHIE
Alena Leuteritz ist seit Mai 2012 und widmet sich der Unterstützung des Orchesters durch Privatpersonen.

Als Alena das MCO im Oktober 2010 kennenlernte, war sie noch mittendrin in ihrem Studium der Kulturarbeit an der FH Potsdam. Ihr Praxissemester führte die gebürtige Bambergerin damals zu dem Orchester. Die Frage "Kulturarbeit? Und was willst du damit mal machen?" konnte Alena spätestens danach für sich beantworten: Teil eines engagierten, professionellen Teams sein, das über Sprachbarrieren hinweg und einer internationalen Familie gleich an einem Strang zieht, um sein Orchester auf Tourneen als europäischen Klangkörper zu etablieren. All das hat ihr das sechsmonatige Praktikum und ihre anschließende Projektarbeit mit dem MCO beim LUCERNE FESTIVAL gezeigt.

Dass Alena ihren Weg in der Musik suchen würde, deutete sich schon während ihrer Zeit auf dem musischen Gymnasium in Bamberg an, als sie anfing Violoncello und Jazz-Saxophon zu spielen und sich für Chöre, Orchester und Ensembles zu begeistern. Dabei hat sie sich stets weniger selbst auf der großen Bühne gesehen, als vielmehr ein Interesse dafür entwickelt, die Rahmenbedingungen für kulturelle Ereignisse zu schaffen.