Gefeiert als einer der weltweit führenden Mozart-Tenöre unserer Zeit, ist der Deutsch-Kanadier Michael Schade regelmäßig an den international wichtigsten Opernhäusern sowie Konzert- und Liedbühnen zu erleben.
Seine enge Zusammenarbeit mit der Wiener Staatsoper wird er auch in der Saison 2010/11 mit einer Neujahrsproduktion von Die Fledermaus und Arabella fortführen. An der Staatsoper ist er in allen Mozart-Partien seines Faches sowie mit einer Reihe von Belcanto Partien aufgetreten. Zu seinen jüngsten Erfolgen gehören Mozarts Idemeneo sowie Strauss’ Arabella und Capriccio mit Renée Fleming. Im Bereich der Oper realisierte Herr Schade drei erfolgreiche Neuproduktionen. An der Toronto Canadian Opera Company gab er sein Rollendebüt als Prinz in Rusalka und spielte Aschenbach in Brittens Tod in Venedig an der Hamburger Staatsoper, welche ihn für diese Darbietung mit dem Rolf-Mares-Preis in der Kategorie „Außergewöhnliche Leistungen Darsteller“ auszeichnete. In der umjubelten Aufführung von Thaïs an der Metropolitan Opera spielte er an der Seite von Renée Fleming und Thomas Hampson. 2010 kehrte er mit Lulu unter Fabio Luisi an die Met zurück und sang seinen ersten Des Grieux in einer konzertanten Aufführung von Manon an der Opera Lyra in Ottawa. 2010/11 folgen Die Zauberflöte in München und Toronto.
Bei den Salzburger Festspielen steht der Künstler seit 16 aufeinander folgenden Spielzeiten auf der Bühne, wo er an vielen Neuproduktionen wie Mozarts La Clemenza di Tito, Purcells King Arthur, Mozarts Zauberflöte, Haydns Armida und Cherubinis Medée mitwirkte. Für 2008 und 2009 war Michael Schade von Jürgen Flimm ernannter Creative Director des Young Singer Projects, das sich der Förderung junger talentierter Sänger während des Sommers widmet.
Neben seiner Operntätigkeit widmet sich Michael Schade auch intensiv der Konzertliteratur und dem Liedgesang. Mit seinem großen Konzertrepertoire, das von Bachs Passionen bis Mahlers Lied von der Erde reicht, war er u.a. mit den Wiener und Berliner Philharmonikern, dem Philadelphia Orchestra, den Los Angeles und New York Philharmonic Orchestras, Montréal und Toronto Symphony Orchestras, dem San Francisco und Boston und Cleveland Symphony Orchestra unter so namhaften Dirigenten wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, Semyon Bychkov, Christoph von Dohnányi, Valery Gergiev, Daniel Harding, Nikolaus Harnoncourt, Mariss Jansons, James Levine, Sir Charles Mackerras, Riccardo Muti, Kent Nagano, Peter Oundjian, Sir Simon Rattle, Helmuth Rilling, Christian Thielemann, Franz Welser-Möst und Simone Young zu erleben.
Die musikalische Tätigkeit Michael Schades ist stark geprägt von einer engen Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt. Unter seiner Leitung sang der Künstler mit den Berliner und Wiener Philharmonikern sowie dem Concentus Musicus in zahlreichen Konzerten, die zum Teil auch auf CD bei SonyBMG veröffentlicht wurden. Jüngst brachte er unter seinem Dirigat ein Programm mit Mozart- und Haydn-Arien im Wiener Musikverein sowie in Brüssel und Bern zur Aufführung und sang Bachs Johannespassion im Musikverein und in Luzern. Projekte dieser Saison beinhalten Franz Schmidts Das Buch mit Sieben Siegeln und Mozarts Il Sogno di Scipione. Im Oktober 2010 folgen Bachs h-Moll Messe im Wiener Musikverein sowie zusammen mit Haydns Schöpfung in Japan.
Auf der Konzertbühne ist Michael Schade in der 2010/11 unter anderen zu erleben mit Haydns Paukenmesse in Berlin, Messias in Montréal, Damnation de Faust in Bilbao, Das Lied von der Erde in Baden-Baden und unter Sir Simon Rattle in Birmingham, Janá?eks Glagolitische Messe beim Wiener Musikverein sowie mit Mozart-Arien und Die Schöpfung in Berlin.
Liederabende gab der Künstler ebenfalls bei den wichtigsten Veranstaltern wie u.a. an der Mailänder Scala, im Wiener Musikverein und Konzerthaus, Amsterdamer Concertgebouw, in der New Yorker Alice Tully Hall und Carnegie Hall sowie in der Londoner Wigmore Hall. Er ist zudem regelmäßiger Gast der Schubertiade in Schwarzenberg. Die Saison 2010/11 führt Michael Schade mit Auftritten nach Stuttgart, London, Graz, und Zürich. Auf einer Tournee durch Europa und die USA sing er gemeinsam mit Genia Kühmeier, Bernarda Fink und Thomas Quasthoff Brahms’ Liebesliederwalzer.
Aus den zahlreichen Aufnahmen vieler Oratorien und Passionen ist sein Grammy in 2002 für Bachs St. Matthäus Passion unter Nikolaus Harnoncourt, mit dem er außerdem Verdis Messa da Requiem, Händels Messias, Haydns Orlando Paladino, Mozarts Zaide aufnahm, besonders hervorzuheben. Für seine Aufnahme von Daphne (Decca) mit Renée Fleming bekam er 2005 ebenfalls eine Grammy Nominierung. Herr Schade wurde mit zwei Junos ausgezeichnet; einen für “Soirêe Française” und den anderen für “Mozart: Arie e Duetti”, beide unter Maestro Richard Bradshaw (CBC records). Eine weitere Aufnahme, die für Herr Schades Leukemie Stiftung aufgenommene Die Schöne Müllerin, wurde ebenfalls 2005 für eine Juno nomminiert.
Im Januar 2007 wurde dem Künstler, als erstem Kanadier, der Titel Österreichischer Kammersänger verliehen. Herr Schade agiert außerdem als Creative Director beim Salzburger ‚Young Singers Project’ und als künstlerischer Leiter der “Stella Maris-International Vocal Competition” von Hapag Lloyd. Der Wiener Musikverein hat Herrn Schade 2009/10 zudem zum ‚Artist in Residence’ mit einer eigenen Abonnement-Serie gemacht.
August 2010 22 Aug / Son 18:30 / Luzern >> more 24 Aug / Die 20:00 / Bremen >> more 26 Aug / Don 19:30 / Stockholm >> more Oktober 2010 02 Okt / Sam 19:00 / Baden-Baden >> more Dezember 2010 18 Dez / Sam 20:00 / Essen >> more