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Luca Pisaroni
Luca Pisaroni // Solist

“Luca Pisaroni … proved a major discovery. The Italian bass is young, tall, and handsome…His voice is light, but his singing was lithe, witty, responsive, and imaginative.” -- The Boston Globe

Luca Pisaroni gilt als einer der fesselndsten Sänger seiner Generation. Seit seinem Debüt bei den Salzburger Festspielen mit den Wiener Philharmonikern unter Nikolaus Harnoncourt im Alter von 26 Jahren, wird er weltweit von der Kritik für Aufführungen in Opern, Konzerten und Liederabenden gefeiert.  

Luca Pisaroni beherrscht ein umfangreiches Repertoire und spielte bereits Figaro (Le Nozze di Figaro), Leporello (Don  Giovanni) und Melisso (Alcina) an der Opéra Bastille, den Figaro an der MET und am Théâtre des Champs-Elysées, Guglielmo (Così fan tutte) beim Glyndebourne Festival, Alidoro (La Cenerentola) in Santiago de Chile, Achilla in Händels Giulio Cesare am Opernhaus La Monnaie in Brüssel, Figaro, Douglas D’Angus in Rossinis La Donna Del Lago und Hercules in Glucks Alceste bei den Salzburger Festspielten, Publio (La Clemenza di Tito) beim Festival in Aix-en-Provence, Leporello und Conte Dorval (Martin y Solers Il Burbero di Buon Cuore) am Teatro Real in Madrid, Papageno (Die Zauberflöte) am Théâtre des Champs-Elysées, eine Inszenierung von  Bachs Johannes Passion am Théâtre du Châtelet und Le Nozze di Figaro und Così fan tutte als Teil des Mozart/Da Ponte Zyklus an der Nederlandse Opera.

In vergangenen Spielzeiten spielte Herr Pisaroni den Il Re (Ariodante) am Theater an der Wien, den Ercole (Ercole Amante) an der Nederlandse Opera, Dido and Aeneas bei den Wiener Festwochen und den Tiridate (Radamisto) an der Santa Fe Opera. Die Financial Times schrieb über diese Debüt an der Santa Fe Opera: “And one could hardly imagine a more vibrant villain than the bass Luca Pisaroni’s limber, gorgeously sung Tiridate.” (Kaum kann man sich einen dynamischeren Bösewicht als den von Luca Pisaroni so geschmeidig und wunderschön gesungenen Tiridate vorstellen.)

Auf der Konzertbühle interpretierte Luca Pisaroni Hasses I Pellegrini al Sepolcro di Nostro Signore bei den Salzburger Pfingstfestpielen und Cherubinis Missa Solemnis am Maggio Musicale in Florenz unter der Leitung von Riccardo Muti, Schumanns Das Paradies und die Peri unter Sir Simon Rattle mit dem Philadelphia Orchestra in Philadelphia und in der Carnegie Hall New York, Zebul in Händels Jephtha mit den Berliner Philharmonikern unter Nikolaus Harnoncourt, M. Haydns Requiem in c-Moll unter Ivor Bolton und Mozarts Große Messe in c-Moll unter der Leitung von Mark Minkowski. Er sang den Leporello in einem konzertanten Don Giovanni mit dem  Boston Symphony Orchestra unter James Levine in Tanglewood. Darüber hinaus interpretierte er Piccinnis Iphigénie en Tauride mit dem Orchestre National de France, Mozarts Krönungsmesse am Théâtre des Champs-Elysées, J. Haydns Il Ritorno di Tobia mit Adam Fischer am Wiener Konzerthaus, J. Haydns L’Isola Disabitata (Enrico) mit Nikolaus Harnoncourt im Musikverein und Händels La Resurrezione mit Emmanuelle Haïm auf einer Europatournee.

Nach einer erfolgreichen Rückkehr nach Salzburg mit der Titelrolle aus Le nozze di Figaro, begann Herr Pisaroni die Saison 2009/10 mit Dido and Aeneas an der Nederlandse Opera unter William Christie, gefolgt von Figaro an der MET und einer Tournee mit Rezitals durch Nord Amerika die ihn unter anderem in die Carnegie Hall und zum Ravinia Festival führte. Die laufende Saison beinhaltet Darbietungen von Beethovens 9. Sinfonie sowohl mit der New World Symphony unter der Leitung von Michael Tilson Thomas, als auch unter Jaap van Zweden mit dem Dallas Symphony Orchestra in einem Sonderkonzert zu Ehren der feierlichen Eröffnung des neuen AT&T Performing Arts Center, Mozarts Requiem mit Yuri Termikanov an der Accademia di Santa Cecilia in Rom, Beethovens Missa Solemnis in Paris, Brahms Requiem unter Edo de Waart und eine Tournee mit Händels La Resurrezione mit dem Il Giardino Armonico Ensemble. Als Leoprello in einer Neuproduktion von Don Giovanni in Gynebourne unter der Leitung von Vladimir Jurowsky beschließt er die laufende Saison.  

Seine Auftritte als Publio und Masetto bei den Salzbuger Festspielen sind auf DVD, als Teil der umjubelten ‚Mozart 22’ Serie des Decca/TDK Label, erhältlich. Weitere DVD-Veröffentlichungen beinhalten seine gefeierte Darstellung des Guglielmo in Nicholas Hytners Inszenierung von Così fan tutte in Glyndebourne und Le Nozze di Figaro am Théâtre des Champs-Elysées unter René Jacobs.
Zudem hat Luca Pisaroni kürzlich Händels La Resurrezione für Virgin Classics aufgenommen.

Luca Pisaroni, der in Verdis Heimatstadt Busseto (Italien) aufgewachsen ist, erhielt seine musikalische Ausbildung am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand, in Buenos Aires und in New York. Er lebt, zusammen mit seiner Frau Catherine und seinem Golden Retriever Lenny, in Wien.