Wichtige Stationen in der Karriere der Schweizer Mezzosopranistin Yvonne Naef waren in der jüngsten Vergangenheit die ‚Sieglinde‘ („Die Walküre“) unter Simone Young an der Staatsoper Hamburg, ‚Didon‘ („Les Troyens“) an der Opéra National de Paris oder Mahlers 8. Sinfonie mit dem San Francisco Symphony Orchestra unter Michael Tilson Thomas. Zuletzt sang sie „Ring“- Vorstellungen an der Metropoltian Opera in New York und unter Sir Simon Rattle die ‚Brangäne‘ („Tristan und Isolde“) an der Wiener Staatsoper.
Sie ist regelmässiger Gast der bedeutendsten Opernhäuser und Konzertsäle und tritt mit einem breitgefächerten Repertoire am Opernhaus Zürich, an der Staatsopern von Hamburg und Wien, am Monnaie in Brüssel, am Teatro alla Scala, bei den Festspielen von Bayreuth und Salzburg, an Covent Garden, an der Opéra National de Paris und an der Metropolitan Opera ebenso wie im Wiener Musikverein und Konzerthaus, an der Berliner Philharmonie, am Gasteig in München, in der Laeiszhalle in Hamburg, in der Salle Pleyel, in der Royal Albert Hall und in der Carnegie Hall auf.
Bedeutende Projekte sehen im Frühjahr 2010 an u.a. ‚Fricka‘ („Die Walküre“) an der Opéra National de Paris, ‚Didon‘ („Les Troyens“) an der Nederlandse Opera – daneben singt sie Konzerte und Liederabende in zahlreichen europäischen Städten und in New York.
Als Spezialistin für Mahlers Symphonien und Liederzyklen hat sie seine Symphonien Nr. 2, 3 und 8, Kindertotenlieder, Rückert Lieder, Lieder eines fahrenden Gesellen, Lieder aus des Knaben Wunderhorn und andere Lieder unter der musikalischen Leitung von Boulez, Levine, Eschenbach, Bychkov, Welser-Möst, Cambreling, Frühbeck de Burgos, Nagano, Tilson Thomas und Nott gesungen und zahlreiche Liederabende gegeben.
Es gibt zahlreiche Rundfunk, TV- und CD/DVD Aufnahmen der Künstlerin, darunter „Il Trovatore“ aus Covent Garden, „Parsifal“ vom Opernhaus Zürich, Wagners „Das Rheingold“, Schönbergs „Moses und Aron“ und „Gurre-Lieder“, Mahlers 2. Symphonie mit dem WDR, Bachs Weihnachtsoratorium, Rossinis „Petite Messe Solenelle“, Schoecks „Penthesilea“, Beethovens 9. Symphonie, Brahms „Alt-Rhapsodie“ und Lieder von Berlioz und Wagner.